Lasst uns wieder mehr träumen

Finde heraus, was Du wirklich willst (inklusive Übung „Dein perfekter Tag“)


Wenn Du Veränderung in Deinem Leben willst, musst Du wissen, was Du willst


„Ich bin nicht glücklich mit meinem Leben.“

„Warum denn nicht?“

„Och, ich fühl mich so antriebslos, nichts macht mir wirklich Freude.“

„Was würde Dir denn Freude machen?“

„Keine Ahnung. Aber ich mag auch meinen Job nicht. Ich finde ihn langweilig.“

„Was würdest Du denn lieber machen?“

„Ich weiß nicht, auf alle Fälle sitze ich nicht gerne am Schreibtisch. Meine Kollegin ist immer unfreundlich. Macht einfach keine Freude.“

„Was würde Dir denn Antrieb geben?“

„Das auf alle Fälle nicht. Ich bin schon so lange bei der Firma, da gibt es nichts mehr, was mich interessiert.“


Ich könnte diese Unterhaltung ewig fortführen. Kennst Du das auch? Wir können uns ewig damit aufhalten, darüber zu sprechen, was wir nicht wollen, was uns nervt, was gar nicht geht, was nicht klappt.


Ich habe immer wieder die Erfahrung in meinen Kursen gemacht, dass die Menschen ganz genau wissen, was sie nicht mehr möchten, aber fast niemand weiß, was er anstelle dessen will.


Geht Dir das auch so?

Bist Du unglücklich, antriebslos, von der Situation genervt?

Willst „das alles“ nicht mehr?

Und wunderst Dich, warum sich nichts ändert?


Es kann sich nichts ändern, bis Du weißt, was Du willst und dann dafür auch aktiv wirst.


Wie sagt man so schön: Man bekommt das Leben nicht besser gemeckert 😉



Was willst du wirklich?


Hast Du Dich schon mal damit beschäftigt, was Du wirklich willst?


Mir ist das damals echt schwer gefallen. Denn ich war zu sehr beschäftigt damit, aufzuzählen, was ich nicht will. Und … ich hatte mir gefühlt seit Ende der Schulzeit keine ernsthaften Gedanken mehr darüber gemacht. Ich habe nicht daran geglaubt, viel „Spielraum“ zu haben. Und wir werden nicht mehr zum Träumen animiert - das ist etwas, was ich in unserer Gesellschaft wirklich bedauere. Wir alle träumen als Kinder, wie wundervoll unser Leben sein wird, was wir mal werden wollen, wenn wir groß sind, wie schön unser Haus aussehen wird, ob wir lieber ein Pferd oder Hunde haben wollen. Und diese wunderbare Gabe, ohne Beschränkungen Wunderwelten entstehen zu lassen, verlieren wir während der Schulzeit. Denn da geht es um andere Dinge. Lernen, Wissen aneignen, Prüfungen, Bücher, Wiederholungen, Mathe, Geschichte, Rechtschreibung, alles hat Regeln und Vorgaben. Das war‘s dann mit der Fantasie, mit dem Träumen.


Dazu kommen all die Redewendungen: „Träume sind Schäume“, wenn wir uns mal trauen, richtig groß zu denken. Oder „Hochmut kommt vor dem Fall“, wenn wir große Pläne für uns haben. „Besser den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach“. Hinzu kommen die alten Glaubenssätze wie „ Das geht doch gar nicht“, „Das macht man doch nicht.“ „Sei doch zufrieden mit dem, was Du hast. Ist doch auch ganz schön.“


Uns wird das Visionieren systematisch abgewöhnt. Ohne dass es uns wirklich bewusst ist, folgen wir einfach dem Weg, der sich zeigt oder ergibt. Kein Wunder, dass wir irgendwann unerfüllt sind und keinen Antrieb mehr haben.